|
|
 |

Abtei Rommersdorf
Reiseführer für Westerwald & Umgebung
|
| Das
Kloster wurde um 1117 dank einer Stiftung von Reginbold von Rommersdorf gegründet. Die
ersten Geistlichen vor Ort waren jedoch Benediktiner aus Schaffhausen. Schon nach wenigen
Jahren verließen die Benediktiner den Ort wieder. Als Grund ist wohl die zu große Armut
der Niederlassung anzunehmen. Nachdem die Benediktiner den Ort verlassen hatten, verfiel
Rommersdorf nach und nach. Unter dem Trierer Erzbischof Albero von Montreuil sollte die
Abtei um 1135 wieder besiedelt werden. Diesmal kamen auf Bestreben des Erzbischofs jedoch
Prämonstratenser aus dem belgischen Floreffe. Die Abtei Rommersdorf galt
von nun an als Tochterkloster Floreffes. |

Abtei Rommersdorf,
Neuwied
Quelle: de.wikipedia.org |
Die einstmals
prächtige Klosterkirche diente auch als Begräbnisstätte des isenburgischen
Herrscherhauses, vornehmlich für den Abt und andere Konventsmitglieder, aber auch für
Vertreter der umliegenden Adelsgeschlechter. Dazu gehören vor allem die Grafen von Wied
und Isenburg und die Herren von Braunsberg. Die Kirche stand unter dem Patrozinium der hl.
Jungfrau Maria. Von Rommersdorf aus wurden weitere Tochterklöster
gegründet. Diese waren allesamt Frauenklöster. Zu nennen sind dabei die Klöster
Wülfersberg, dem Rommersdorfer Männerkloster benachbart, und
der Hof Steinebach (Westerwald, bei Puderbach), Retters,
im Hochtaunuskreis, das Kloster Altenberg und das Kloster Dorlar,
bei Wetzlar. Bedeutsam wurde auch die Klosterkapelle in Adenroth.
Dem Wesen ihres Ordens nach waren die Prämonstratenser von Rommersdorf bestrebt die
Seelsorge in den umliegenden Pfarreien zu übernehmen. Die Orte Heimbach, Weis und
Gladbach, welche ein Kirchspiel bildeten, waren besonders eng an die Abtei Rommersdorf
gebunden. Auch Neuwied und Engers zählten zu den Pfarreien des Klosters Rommersdorf.
Im Zuge der Säkularisierung und des Reichsdeputationshauptschlusses kam es 1803 zur
Auflösung der Prämonstratenserabtei Rommersdorf. Zahlreiche Brände und
mangelnder Gebäudeschutz führten dazu, dass nach 1912 lediglich eine Ruine der Kirche
und des Turms bestand. |
| Rommersdorf
stellt heute in den erhaltenen und zugänglichen Bauteilen zusammen mit den Gärten eine
mittelalterliche Klosteranlage von erstaunlicher Geschlossenheit dar. Das Hauptgebäude
wird vom Rheinland-Pfälzischen Landeshauptarchiv Koblenz genutzt. |
| Wegbeschreibung |
|
| Rommersdorf
erreicht man von der von der A 48 (Koblenz-Montabaur)
aus, Abfahrt Neuwied. Dann auf die B 42 Richtung Neuwied
bis zur Ausfahrt Block und dann auf die Straße Richtung Rommersdorf. |
|
| Öffnungszeiten |
|
Von Ostern
bis Allerheiligen an Sonn- und Feiertagen
zwischen 13:00 Uhr - 18:00 Uhr |
|
| Veranstaltungtipps Highlights - Neuwied |
|
- Der 1972 gegründeten Abtei-Rommersdorf-Stiftung
ist es zu verdanken, dass seit 1977 Rekonstruktionsarbeiten in Angriff genommen wurden,
welche die Nutzung der ehemaligen Klosteranlage als Erholungsort sowie als
Veranstaltungsort für die Freilichtfestspiele der Stadt Neuwied und der Kreuzgangkonzerte
ermöglichen. 2003 förderte die Deutsche Stiftung Denkmalschutz die denkmalgerechte
Neueindeckung des barocken Abtsgebäudes in altdeutscher Deckung.
Kreuzgang Konzerte
Rommersdorf Festspiele
|
|
| |
|
| Sehenswürdigkeiten in Neuwied und in der Umgebung |
|
|
|
|
|
|
|
|
 |
Werbung
| Weitere Tipps ? |
|
Reiseführer Kroatien
Der wahre Reichtum Kroatiens liegt in der Vielfalt, die das Land selbst
bietet. |
|
|